| Chronik |
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| 100 Jahre Fussball in Bergwitz |
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| 1905 bis 2005 |
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| 1905 - 1920 |
| Nach der Einweihung des Sportplatzes 1900, Lage: Im Grubenweg auf dem Grundstück,
heute Schirrmeister, kam im Sommer 1904 der sportinteressierte Felix Jentzsch aus Radis nach Bergwitz.
Er war Postvorsteher (Post – heute Schlender) und hatte einen guten Kontakt zu den Leuten aus dem Büro
der Bergwitzer-Braunkohle-Werke, welche sich in ihrer Pause mit einem Ball Bewegung verschafften.
Somit war Felix Jentzsch (Foto) eigentlich der „Vater“ des Bergwitzer Fußballs. Bereits im Mai 1905
hatte er eine Mannschaft zusammengestellt, die offizielle Gründung des „Fussball-Clubs“ erfolgte am 03. Juni 1905
im Restaurant „F. Lehmann“ (heute „Goldener Anker“) |
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| Finanziell wurde er mit dem Bau der Fabrik vom Fabrikdirektor Giesemann aus Merseburg unterstützt.
Die Fußballmannschaft war zunächst Mitglied des Turnvereins und spielte in Gelb-Weiß.
1906 wird der Fussballverband gegründet und es gibt Mannschaften in den Orten, wo Fabriken sind:
Pratau (Milka), Kemberg (Handschuhmacher), Schmiedeberg (Ziegeleien), Piesteritz (Gummi) und Bergwitz
(Braunkohle). In einem Artikel wird vom Schuster und Ballflicker Rätz berichtet.
1908 bekamen die Fußballer einen eigenen Platz neben dem heutigen Friedhof.
Der Fußball hatte sein Vereinslokal bei Krienitz (Teutschbein). Hier war die Nähe zum Werk und
auch zur Post (Jentzsch). Dieser wechselte jedoch 1909 zu den Radfahrern (er verkaufte selbst Fahrräder)
und zog sich im 1. Weltkrieg vom aktiven Sport zurück. Als Post- und Gemeindevorsteher unterstützte er
den Sport jedoch weiterhin. 1910 ist aus der Fabrikverwaltung nur ein Name überliefert – Kretzschmar.
Alle Spieler kamen damals aus der Verwaltung, Material wie Schuhe, Bälle usw. kamen vom Werk.
1912 werden die Fußballregeln amtlich, die Tore wurden fest aufgebaut. |
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| Mit dem 1. Weltkrieg entstand eine Pause. Gefallen sind am 19.08.1915 H. Busse und am 14.10.1915
W. Eichhorn. Weiter ging es aber bereits 1919/20. Die Spieler kamen durch das Werk aus Seegrehna, Klitzschena, Kemberg,
Rotta und Radis (durch Jentzsch). Der Mittelsmann war bis 1925 Werner Krebs. Als Spieler waren Paul Kieslinger, Wilhelm Körsten,
Rudolf Pohl, Otto Hartkopf und Hans Thierbach aktiv. |
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| Das erste Foto um 1921 mit Willi und Fritz Rönnau |
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| 1921 - 1945 |
| Im Frühjahr 1921 gründeten Männer um Otto Mehre den Turnverein neu und
trugen den Namen „Gut Heil“, dem auch die Fußballer angehörten. Danach wurde durch
Inflation und Weltwirtschaftskrise das Geld knapp und der Fußball flachte etwas ab.
Erst ab 1933 ging es wieder vorwärts, denn der Arbeitsdienst (Leiter Oberfeldmeister
Hermann Benker) brachte neue Spieler wie Karl Hunger und Kurt Schröter nach Bergwitz.
Am Gleichrichter entstand ein neuer Sportplatz, der auch von der Öffentlichkeit
genutzt werden konnte. Der Sport nahm jetzt auch politische Ausmaße an.
Der Vorstand Mehre (Stahlhelm) und Verantwortliche des Braunkohlenwerkes (NSDAP)
arbeiteten gegeneinander. Da die meisten jungen Leute in Werk und Grube arbeiteten,
wurde der Turnverein an Mitgliedern immer schwächer. Ing. Heßler, ein Sportverfechter,
war 1936 in Berlin zur Olympiade und verliebte sich in die Anlage des Stadions.
Weil am 14.02.1936 die Ziegelei am Werk abbrannte war nun Platz für einen Sportplatz.
Da Direktor Danert 4 Wochen im Herbsturlaub weilte, wurde in dieser Zeit mit Gärtner
Schulze und ca. 50 Arbeitern aus Fabrik und Grube der noch heute genutzte Werksportplatz
gebaut, allerdings damals nicht für die Öffentlichkeit. So hatte Bergwitz in dieser Zeit
3 Sportplätze, am Werk, am Friedhof und am Lager. Die sportliche Leitung im Werk hatte
Fritz Kühn. Der Streit mit Mehre eskalierte, so dass sich der Turnverein 1937 auflöste.
Leider ist auch die Fahne verschwunden. |
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| Die Fußballer trugen nun den Namen „Gelb-Weiß im Gut Heil“ und gehörten dem
VfL-Verein im Braunkohlewerk an. Spieler in dieser Zeit waren Teutschbein, Göricke,
Rödel (Seegrehna), Kolschevski, Tokarski, Kaesler, Kühn sowie Hunger und Schröter vom
Arbeitsdienst. Mannschaftsleiter in dieser Zeit waren unter anderem Hans Lisowski, Walter
Jilo und Wilhelm Körsten. Ein sehr guter Spieler mit Spitznamen „Hexe“ war als Monteur im
Werk beschäftigt. Der Fuhrunternehmer Ernst Säger aus Kemberg, brachte die Spieler zum
Sonderpreis zu Auswärtsspielen, bei wenigen Kilometern umsonst. Zuschüsse und Unterstützung
gab es weiterhin vom Werk. |
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| Gelb-Weiß Bergwitz am 20. Juni 1936 |
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stehend v.l.: Janke, Gerhard ; ....?....; Schollbach, Otto ; ....?.... Hunger,
Karl ; Richter, Martin ; Kolschevski, Roman ; ....?.... („Hexe“)
sitzend v.l. : Schröter, Kurt ; Rödel, Fritz (Seegrehna); Inda, Kurt (Zschornewitz) |
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| Ab 1939 waren fast alle Spieler im 2. Weltkrieg, es wurden Feldpostpäckchen verschickt. Gefallen sind Teutschbein und Hunger. |
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| 1946 - 1960 |
| Erst im Sommer 1947 erinnerte man sich an den Fußball. Mit dem Neubeginn im Werk wird
die Sportgemeinschaft „Glückauf“ gebildet und besteht zunächst erst einmal aus Fußball
mit ca. 30 Spielern. So waren es Bratvogel, Körsten, Conrad , Scharch und Kuhn, welche
das Prominentenspiel aus der Taufe hoben. Die Zeit war geprägt durch Hunger und
Schiebereien. Die beiden Berliner Spitzhack und Nitsche brachten die Berliner Mannschaft
zusammen und nach Bergwitz. Der Reporter Kannegießer im Tor, die Fussballer Hanne Bernd,
Heinz Brand, weiter Kröblin, Lücke, Conny Rux, der Filmschauspieler Josef Sieber und andere.
So war Spitzhack schon vorher und nachher bei Teutschbein - Bratvogel hatte Brot und Mehl –
Körsten hatte Fleisch und Wurst – Conrad hatte Pferdefleisch und Scharch und Kuhn schoben
mit der Kohle. So war Bergwitz ein beliebtes Ziel. |
| Dann kam das Prominentenspiel. Wilhelm Körsten als Schiedsrichter und Richard Bratvogel
stand auf einem Stuhl mit blonder Perücke und kommentierte das Spiel durch ein Megafon (Sprechtüte)! Im Bergwitzer
Tor stand Heinz Bischof, Spieler waren Werner Schiertz und Walter Göttert. Weiterhin waren noch ein paar Leihspieler
aus Wittenberg dabei. Bergwitz verlor leider 5:7. Auch die schmucke Urkunde ist verschwunden! Wer hat sie noch?
Im total überfüllten Saal bei Teutschbein wurde dann mit „3 Treveles“ bis früh gefeiert. Heinz Conrad durfte mit
„seinem Mamatschi“ nicht fehlen. |
| In dieser Zeit hatte der Sportverein keinen Namen. Erst 1948 wurde es die BSG „Aktivist“
Bergwitz. Wegen bestimmter „Vorteile“ kamen der Stürmer Scheffler ( 1 Jahr - seine Spezialität waren Kopf- u. Hand-Tore)
und Zureck (2 Jahre) als Torwart aus Zschornewitz nach Bergwitz, blieben aber nicht lange. In dieser Zeit spielten Göttert,
Mensch, Lüdigk, Körsten, Schmüdgen, Bischoff, Müller, Ernst, Goßmann, Bratvogel, Köppe, Wollschläger und Weiner sowie Lifka
und Lowin aus Gohrau. Beide kamen damals mit einem Fahrad sowie mit einem treuen Fan zu jedem Spiel von Gohrau nach Bergwitz. |
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| Nach einem Vierer-Turnier in Bergwitz 1950 |
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stehend v. links : Henkel, Paul (Vorsitzender); Bischoff,Eberhard; Göttert,Walter; Müller, Kurt;
Gläß, Heinz; Jahn, Heinz (Zschornewitz); Schumacher (Werkleiter Grube)
sitzend v.links: Lowin, Erich; Schmüdgen, Rudi; Mensch, Hans; Goßmann, Erhard;
Lüdigk, Werner; Weiner, Wolfgang (Torwart) |
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| Der Spieler Kurt Müller siedelte 1950 nach Kassel und besuchte Bergwitz mit seiner dortigen Mannschaft 1952.
Die Mannschaft von Aktivist Bergwitz durfte dann noch im Mai 1953 zum Gegenbesuch nach Kassel,
unterlag jedoch in beiden Spielen knapp. |
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| Pfingsten 1953 in Kassel |
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| Danach ging es in den Tabellen stetig bergab, Lowin und Lifka gründeten im Heimatort den SV Gohrau,
1954 war man sogar Letzter. In einem Artikel war von Funktionärs- und Trainermangel die Rede und der
fehlenden Unterstützung durch das Hauptwerk „Golpa“. Nach der Schließung des Braunkohle-Abbaus in
Bergwitz „verschwanden“ gegen Ende der 50-er Jahre noch weitere Spieler, so dass der Herrenfußball
vollends zusammenbrach. Doch Günter Scholz, Hans Tokarski und Otto Schollbach kümmerten sich intensiv
um Nachwuchs, um diese Lücke zu schließen. |
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| 1961 - 1990 |
| So wurde die Zeit der „herrenlosen“ Jahre von 1960-1962 mit Handball in Radis überbrückt.
Der Neubeginn erfolgte dann in der untersten Klasse im Sommer 1962 dank der Intensiven Nachwuchsarbeit.
Kurt Schröter (Konsum) und Harry Horn (Vorsitzender) halfen mit, die BSG „Empor“ Bergwitz zu gründen. |
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| Die Nachwuchsarbeit – Grundstein für spätere Erfolge |
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| Schon ein Jahr später wieder eine Änderung in der BSG-Leitung. Die Sportfreunde Günter Ressel
als Vorsitzender, Horst Lüder als Schriftführer und Hans Tokarski als Kassierer sowie Horst Mahle
als Jugendleiter sorgten mit der „BSG Lokomotive’“ für einen fast 30-jährigen Zeitabschnitt unter diesem Namen. |
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| Nach dem Spiel im Mai 1966 |
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| Die ständige Unterstützung der Deutschen Reichsbahn brachte einen Aufschwung für den Fußball in Bergwitz.
Es wurden große Sportfeste (Sportwoche) gefeiert und namhafte Gäste eingeladen. Vorwärts Berlin gastierte
1966 in Bergwitz, 1969 weilte die 1.Mannschaft beim Turn- und Sportfest in Leipzig und 1971 kam die
Bezirksliga-Elf des 1.FC Lok II zum „Tag des Eisenbahners“ nach Bergwitz. Dies war auch der Anlass,
zum 100-jährigen Jubiläum die 1. Vertretung des 1.FC Lok Leipzig einzuladen. |
| Auch Erfolge stellten sich ein. So stieg man 1964 in die 1.Kreisklasse auf und holte 1968 mit Harry Köppe
als Trainer den FDGB-Pokal im Kreis Gräfenhainichen. Etwas ruhiger wurde es in den 70-er Jahren,
ehe Lothar Allner und Horst Schlender die Mannschaft zum Kreismeister und für ein Jahr in die Bezirksklasse
führten. Der zu hohe Altersdurchschnitt ließ kein längeres Gastspiel auf Bezirksebene zu. Inzwischen hatte
Wilmar Hildebrandt die BSG-Leitung übernommen, Helmut Holzmüller die Kassierung. Beide blieben bis zur
politischen Wende im Amt. |
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| Kreismeister und Aufstieg in die Bezirksklasse 1983 |
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| Das der Bergwitzer Fußball immer mit Nachwuchs versorgt wurde, ist einzig der „Gohrauer Legende“ Wilfried Fischer zu
verdanken, der zusammen mit Horst Mahle unermüdlich arbeitete – Wochenende für Wochenende. Mit der
Nachwuchsspielgemeinschaft Dynamo/Lok holte er mehrere Kreismeistertitel und war nebenbei auch noch Schiedsrichter.
Mit bisher über 2300 (!!!) Einsätzen ist er wahrscheinlich Deutschlands „größter Schiedsrichter“ und immer noch aktiv ! |
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| Ein weiterer Kreismeistertitel für Wilfried Fischer 1986 |
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| 1991 - 2005 |
| Nach der Herstellung der Einheit Deutschlands und dem Rückzug der Bahn als
Hauptsponsor musste der Vereinsname zum bisher letzten Mal geändert werden.
Horst Mahle führte nunmehr als „Präsident“ den Verein in die neue Zeit, der
nun in „Erster Sportverein Bergwitz 05 e. V.“ umbenannt wurde, um die schon
mit „ESV“ bedruckte teure Spielkleidung nicht zu verwerfen. Christa Göttert
wurde Schatzmeister und Wolfgang Hanisch Jugendleiter. |
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| Der Gewinn des Wittenberger Kreismeistertitels der 1. Mannschaft unter
Spielertrainer Mario Göttert kam einer Sensation gleich und die starke A-Jugend
von Reinhard Pulst schien rosige Zeiten zu bescheren. Doch es kam anders. |
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| Wittenberger Kreismeister 1993 |
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| Die spielstarke A-Jugend von Reinhard Pulst |
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| Die neuen Gegebenheiten bei der Lehrstellensuche führten dazu, dass einer nach dem
anderen abwandern musste und der Abstieg in die Kreisklasse nicht mehr zu vermeiden
war. Besonders bedauerlich auch deshalb, weil gerade 1 Jahr zuvor durch den besonderen
Einsatz des damaligen Bürgermeisters Lothar Kunze der 1. Bauabschnitt des neuen Sportlerheimes
eingeweiht wurde. Dass der angestrebte Wiederaufstieg nicht so einfach war, zeigten 3 Jahre
Kreisklassenzugehörigkeit. Doch in dieser Zeit formierte sich eher zufällig erneut eine
spielstarke A-Jugend, die dann in ungeahnte Höhen vordringen konnte, von denen wir noch heute
zehren und noch einige Jahre unsere Freude haben werden. Zu verdanken haben wir dies eigentlich
nur einem einzigen Mann. Ein zufälliger Besuch bei einem Verwandten brachte Roman Stahl von
Gräfenhainichen nach Bergwitz. Seine unnachahmliche Art Leute zu begeistern und Spaß am Fußball
zu haben, brachten Spieler wie Rene Brückner, Marco Frank und Stefan Warich aus Gräfenhainichen
zu uns. Sie wurden zu Leistungsträgern in einer Mannschaft, die durch eine Spielgemeinschaft
mit Kemberg in der A-Jugend Landesliga spielen durfte und zweimal hintereinander (1997 und 1998)
Staffelsieger wurde. Leider kam es dann, wie meistens trotz aller Erfolge, zu Querelen innerhalb
der Vereinsvorstände, so dass der mögliche Verbandsliga-Aufstieg auch Trainer Werner Reimer
(Gräfenhainichen) versagt blieb. |
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| Die A-Jugend Abschlussfeier nach zwei Staffelsiegen |
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| Die Gewinnung neuer Übungsleiter wie Harald Lindemann, Claudio Mieth, Andreas Fümel und
Carmen Heinze durch Wolfgang Hanisch als Jugendleiter brachte eine Erweiterung der guten Arbeit
im Männerbereich. |
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| Der Wiederaufstieg in die Kreisliga 2001 war dann auch der Lohn für die kontinuierliche
Nachwuchsarbeit, an der auch Wolfgang Hanisch als Nachwuchsleiter großen Anteil hatte. |
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| Doch der Wiederaufstieg rückte in diesem Spieljahr in den Hintergrund, denn was am 31.10.2000 auf
dem Bergwitzer Sportplatz passierte, war das Jahrhundert-Ereignis unserer Geschichte. Unvergesslich
bleibt der Ausspruch eines erfahrenen Spielers aus der Alt-Herren-Mannschaft der sagte:
„Die schnallen ein Bein hoch und dann schießen die gegen Euch noch Fünfe“. Gemeint war der
Landesligist VfL Gräfenhainichen und wir waren Kreisklassenmannschaft. Ein unvergesslicher
Nachmittag, der in die Geschichte einging und kaum mit anderen Erfolgen zu vergleichen war.
Held des Tages war der zweifache Torschütze Maik Barkusky beim 2:1-Sieg. |
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| Hier muss noch ein Foto eingefügt werden |
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| Die Jahrtausendwende brachte dann neue Probleme mit sich. Horst Mahle trat aus Altersgründen von seinem
Amt zurück und Reinhard Pulst übernahm die Führung. Befürchtungen, mit der Einführung des Euro 2002 werde
alles nur teurer bewahrheiteten sich. Trotz der Anhebung der Mitgliedsbeiträge im gleichen Jahr gab es
finanzielle Engpässe. Dank der Unterstützung der neuen Bürgermeisterin Frau Weise, der sehr guten
Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund und der langjährigen Unterstützung einheimischer Sponsoren gelang
es immer wieder, die finanziellen Lücken zu schließen. |
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| Nachdem der Kegelbahnbau ins Stocken geriet, übernahm Mario Göttert den Vereinsvorsitz von Reinhard Pulst,
der aufgrund seiner vielschichtigen beruflichen Tätigkeit zurücktrat. Glücklicherweise konnte dann im
Dezember 2003 unter Mithilfe aller die neue Kegelbahn eingeweiht werden. |
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| Sorgen bereitet uns derzeit der Nachwuchs, denn die geburtenschwachen Jahrgänge lassen derzeit keine
Großfeldmannschaft zu. Deshalb bleibt abzuwarten, ob von außerhalb Hilfe kommt, wie schon des Öfteren in
unserer Geschichte. Aber wir sind zuversichtlich, denn auch wenn wir am Boden lagen, gab es immer wieder
Leute, die den Fußball wieder nach oben brachten. |
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| Nach dem 1:1 beim Kreismeister in Eutzsch 2005 |
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